Weit über 100 Besucher feierten am 7. Dezember die Eröffnung der temporären Keil Galerie in der Mitte Berlins.
Auf große Resonanz stößt die neue Keil-Galerie in Berlin. Bereits am Eröffnungsabend drängten sich zahlreiche Besucher von nah und fern in den neu gestalteten Galerie-Räumen in der Potsdamer Straße 98A. In erster Linie beeindruckten die Werke Keils, die in den Räumlichkeiten hervorragend zur Geltung kommen und ihre ganze Qualität preisgeben (Hängung: Henrik Börger). Aber auch die Räumlichkeiten selbst und vor allem die Initiative, Keil nach Berlin zurückzuholen und seinen Werken einen würdigen Rahmen zu geben, fand großen Anklang.
In seiner Eröffnungsansprache sah Wilhelm Kampik (Keil Collection Heidelberg) denn die “Rückkehr eines neuen Wilden” nach Berlin auch als Zeichen für die kreative Dynamik, die Berlin trotz ernster Konkurrenz durch Leipzig noch immer zu entfachen in der Lage ist. Und der Kunstwissenschaftler Hannes Fernow erkannte in dem vermeintlichen Anachronismus der substanzorientierten, körperlichen Gebärde des Keil’schen Werkes gerade dessen Zeitlosigkeit und Allgemeingültigkeit, die es gegenüber jeder zeitgeistig inspirierten Flüchtigkeit geradezu progressiv anmuten lässt.
Bis spät in die Nacht ließen sich die zahlreichen Gäste vom Keil’schen Farbrausch anstecken und wie immer sorgten die lebensprallen Bilder für eine lebendige Atmosphäre und angeregte Gespräche.
Das große Interesse zeigte sich schließlich auch darin, dass 3 Werke bereits am ersten Abend begeisterte Käufer fanden und weitere Werke spontan optioniert wurden.
Fazit: ein gelungener Auftakt in Berlin!
Einige Impressionen der Vernissage und der neuen Galerie-Räumlichkeiten

Wilhelm Kampik eröffnet die Galerie

Hannes Fernow ordnet Keil kunsthistorisch ein

Unter den Gästen: Dr. Ulrike Oppelt (links), Autorin des ersten Buches über Keil: Keil – Lust und Leidenschaft, und erste Kuratorin der Keil Collection Heidelberg

Aufmerksame Zuhörer

Gespräche über die Gemälde

Rechts: Henrik Börger, der die Hängung besorgte

Wilhelm Kampik im Gespräch mit einem Sammler, der eigens aus Österreich angereist war

Die “Schatzkammer”

Typisch Berlin – vor der Galerie ist in der Galerie

Der Enthusiasmus der Interpretation

Raum, in dem sich Kunst entfalten kann

Durchblicke