So wie er malt, so war und ist auch sein Leben
exzessiv, unangepasst, direkt,voller vitalität & neugier
Schauplätze der Ausstellungen
Gastatelier in der Staatlichen MajolikaManufaktur Karlsruhe
Dort, wo schon Karl Albiker, Max Ackermann oder Markus Lüpertz arbeiteten, wird im kommenden Frühjahr Peter Robert Keil Vasen, Schalen, Teller und Kacheln in der berühmten Majolika-Technik bemalen, in der Technik also, die in Mallorca ihren Ursprung hat, wo auch Keils Schaffen durch eine Begegnung mit Miró seinen Lauf nahm. Wir freuen uns sehr auf dieses spannende Experiment. ➢ Webseite der Staatlichen Majolika Karlsruhe
Orangerie des Schwetzinger Schlosses
Im Sommer geht es raus in die Natur. In der Orangerie des Schwetzinger Schlosses möchten wir mit einer umfangreichen Werkauswahl Keils Schaffen in einer ganz außergewöhnlichen Umgebung würdigen. Freuen Sie sich auf einen reizvollen Dialog zwischen historischer Architektur, weltberühmtem Barockgarten und der unbändigen, vitalen Ausdruckskraft des Peter Robert Keil. ➢ Webseite des Schwetzinger Schlosses
GIM Geschäftsstelle Heidelberg
Zum traditionellen „Auftakt” der Kultursaison nach der Sommerpause wird die Keil Collection in Heidelberg neu gehängt. Eine andere Auswahl und neue Konstellationen sollen einladen zu einer anderen Sicht auf Keil – wir hoffen auf anregende Gespräche und Diskussionen. ➢ Webseite der GIM
P.R. KEIL —LEBEN IM FARBRAUSCHEIN „JUNGER WILDER” WIRD 70
Keils Bilder fordern heraus mit ihrer direkten, impulsiven Technik,ihrer Expressivität und Emotionalität. Es gilt einen obsessiven Künstler der Generation der „jungen Wilden” zu entdecken, einen Maler, der mit raschem, heftigem Gestus, in kräftigen bis grellen Farben das Leben in allen Facetten erfasst. Auffallend viele Köpfe und Körper loten alle Nuancen menschlicher Befindlichkeiten aus, zeigen pralle Vitalität ebenso wie Fragilität, psychische Ausnahmezustände ebenso wie ausgelassene Fröhlichkeit — dies ist es, wofür Keils Malerei steht. Intuitive, eruptive Malerei und die Milieuschilderung der Berliner Subkultur, dies stand auf den Segeln, unter denen die sogenannten „jungen Wilden” Anfang der 80er Jahre mit ihrer Malerei aufbrachen, um sich von den Zwängen des Intellekts in der Kunst zu befreien. Die Malerei der „jungen Wilden” polarisiert damals wie heute wegen ihrer Impulsivität, ihres Hangs zum Exhibitionistischen, der großen Geste, der Unbekümmertheit, der vermeintlich trivialen Themen. P.R. Keil, der von 1959 — 61 an der Berliner Hochschule der Künste studierte, war als Stammgast im Künstlerlokal der „Kleinen Weltlaterne” mitten drin in diesen Kreisen um Elvira Bach, Salomé, Rainer Fetting und Baselitz. Sie haben ihn geprägt, ihren Werten und Zielen ist er bis heute verbunden.
Save the Dates
12.05.12 ab 17 Uhr
Gastatelier in der Majolika Karlsruhe
Werkschau, Kurzvortrag zur Technik und Einblick in den Arbeitsprozess, Präsentation der ersten Keil-Stücke, Künstlergespräch
07.07.12 — 31.07.12
Orangerie des Schwetzinger Schlosses
Große Retrospektive auf 50 Jahre „wilde Malerei“ — Gemälde, Objekte und Skulpturen
07.07.12 ab 19 Uhr
Eröffnungsparty mit Live Jazz & Illumination
29.07.12 11:30 — 13:30
Finissage
13.10.12
Hängung N°2
Rundgang durch die neu gehängte Keil Collection im Firmengebäude der GIM in Heidelberg, Goldschmidtstraße 4—6